GuteFrage



Was ist eine ausweglose Situation?
In der griechischen Philosophie bedeutet Aporie, Ausweglosigkeit, ein schwer entscheidbares oder unentscheidbares Problem. Geprägt wurde dieser Begriff durch die Vorsokratiker (Zwischen 600 und 400 v. Chr.), Sokrates und Platon. Das Thema der Ausweglosigkeit ist noch heute, 2010, aktuell.

Ich möchte dieses Thema nicht mit einer Geschichte oder einem Erlebnis sondern auf eine lehrende Art aufgreifen. Ralf Senftleben veröffentlichte Anfang August vier Möglichkeiten, wie man besser mit miesen Situationen umgehen kann. Vier Möglichkeiten, die Blicke öffnen, möchte ich im Folgenden zitieren:

Möglichkeit 1: Das ist ein Weckruf ...
Wenn Ihnen etwas Mieses passiert, dann können Sie das auch als eine Art Weckruf verstehen. Ist das vielleicht aus einem bestimmten Grund passiert? Vielleicht um Sie aufzuwecken, ein bisschen aufzurütteln und mal zum Nachdenken zu bringen.
Wenn Ihnen in nächster Zeit etwas Blödes passiert, fragen Sie sich dann vielleicht einfach mal:
1. Ist das jetzt ein Zeichen?
2. Ist das vielleicht einfach ein Weckruf, der mir sagen soll: "Ich bin auf dem falschen Weg"?
3. Ist das ein Signal des Lebens, dass ich etwas ändern muss?

Möglichkeit 2: Was ich tue, funktioniert offensichtlich noch nicht ...
Ich weiß nicht, ob Ihnen eine bestimmte unangenehme Sache auch immer wieder und wieder passiert. Wenn ja, dann könnte es sein, dass Sie unbewusst etwas tun oder denken, dass diese unangenehme Sache zumindest einlädt oder sogar mit hervorbringt. (...)
Menschen tun Dinge, die sie nicht dahin bringen, wo sie eigentlich gerne hinmöchten. Jeder kann es von außen sehen. Die Freunde und Bekannten rollen schon mit den Augen. Aber man selbst bekommt es nicht mit, weil wir mit uns selbst eben oft betriebsblind sind.
Hier kann eine blöde Situation hilfreich sein. Denn sie macht uns auf eines aufmerksam:
Sie tun wahrscheinlich Dinge, die nicht funktionieren. Sie tun Dinge, die nicht die Ergebnisse im Leben hervorbringen, die Sie sich wünschen. (...) jeder kann diese Diskrepanz zwischen unseren Wünschen und unserem Handeln sehen, nur wir selbst nicht. Und eine unerfreuliche Erfahrung oder eine blöde, hässliche Situation kann uns darauf aufmerksam machen, wenn wir einigermaßen offen dafür sind. (...)

Möglichkeit 3: Das kann ich nutzen ...
Sie kennen bestimmt den Spruch: Was mich nicht tötet, macht mich stark.
(...) Ganz viele herausragende Menschen haben in der Vergangenheit Schlimmes erlebt und sind daran gewachsen. Und oft sind sie nicht trotz dem Schlimmen zu dem geworden, was sie geworden sind. Nein, sie sind genau deswegen so geworden. (...)

Möglichkeit 4: Wer weiß, wozu es gut ist ...
Machen wir uns nichts vor: Auch wenn wir planen hat das Leben seine eigene Idee, wo es mit uns hingeht. Wir können nicht in die Zukunft schauen. Genauso wenig, wie wir die langfristigen Folgen und Konsequenzen eines schmerzhaften Ereignisses voraus sagen können.
Wenn uns also heute etwas Unangenehmes passiert, dann mag das heute tatsächlich schmerzhaft für uns sein. Aber wir wissen trotzdem nicht, ob mittel- oder langfristig nicht noch etwas Gutes aus der Situation erwachsen wird. (...) Viele miese Erfahrungen, ja sogar viele Schicksalsschläge haben langfristig positive Konsequenzen für uns. (...)

GuteFrage.net, ein Projekt der gutefrage.net GmbH, ist ein deutsches, kostenfreies Frage-Antwort-Portal im Internet. GuteFrage suchte eine Woche lang, bis zum 28. September, Antworten, Mutmacher für diverse verzwickte Situationen - Aktion: Ausweglose Situation!

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